Feministischer Kaffeeklatsch

Zweimal haben wir schon, zusammen mit den Frauen des Bella Donna Hauses in Bad Oldesloe, den „Feministischen Kaffeeklatsch“ organisiert.
An einem Sonntag treffen wir uns dann im Bella Donna Haus, essen veganen Kuchen, trinken Kaffee oder Tee und besprechen feministische Themen oder Philosophien.
Der erste Kaffeeklatsch hatte die „Drei Wellen des Feminismus“ als Hauptthema. Beim zweiten Treffen gab es Vorträge über die Philosophin Hannah Arendt und anschließend Diskussion.
Ein Ziel des Feministischen Kaffeeklatsch ist es, Frauen aus verschiedenen Generationen des Feminismus zusammenzubringen, um Raum für den Austausch von Ideen und Erfahrungen zu geben und sich gegenseitig neue Ansätze zu vermitteln.

Über uns – About us (English version coming soon)

Die Jugend Umwelt Projektwerkstatt ist Teil des Initiativenhauses in Bad Oldesloe.
Zu unserer ProWe gehört ein Offenes Atelier, eine Bücherei zu verschiedenen politischen Themen, eine Werkstatt, ein Garten für Alle und eine Projekt-WG mit momentan 7 Bewohner_Innen, von denen 3 durch das EU-Projekt „Jugend in Aktion“ aus Spanien, Serbien und Polen hergekommen sind. Wir sind also auch eine Aufnahmeorganisation für den Europäischen Freiwilligendienst.

Die politischen Schwerpunktthemen verändern sich mit den Leuten, die sich hier aufhalten. Das Hauptthema für den Europäischen Freiwilligendienst ist seit 2010 aber Anti-Sexismus, weshalb viele unserer Aktionen und Projekte damit zu tun haben.

Im Moment gibt es außerdem den Konsens, dass kein Fleisch konsumiert wird. Die meisten Bewohner_Innen leben vegan, wir wohnen allerdings auch mit einem Fleisch-essenden Hund zusammen. Veganismus und Tierbefreiung ist somit auch ein präsentes Thema.

Was das Zusammenleben angeht, versuchen wir, achtsam und solidarisch miteinander umzugehen, unser Verhalten gegenseitig und selbst zu reflektieren, frei zu sein ohne die Freiheit eines/einer anderen einzuschränken, Hierarchieverhältnisse aufzubrechen, uns gegenseitig neue Perspektiven zu eröffnen, uns allein und mit anderen zu entwickeln.

Die JUP! soll ein Freiraum sein, eine Insel, auf der mensch sich vom System erholen kann bzw. an dem die Unterdrückungsmechanismen und Strukturen des Systems nicht gelten (sollen). Aber auch ein Ort, an dem mensch sich von allem möglichen Mist befreien und Energie für politisches Engagement schöpfen kann.

Es ist wichtig zu sagen, dass die genannten Punkte natürlich Wünsche und Utopien sind. Klar reproduzieren wir hier auch jeden Tag gesellschaftliche Normen und verhalten uns widersprüchlich. Und das Zusammenleben ist, wie überall, nicht immer leicht, auch wenn wir den Anspruch haben, andere fair und respektvoll zu behandeln.
Wahrscheinlich ist es aber gut zu wissen, dass hier Menschen zusammenkommen, die libertäre Lebensformen praktizieren (wollen) und dass alle willkommen sind, diesen Ort zu gestalten, zu verändern, zu nutzen und zu prägen.

Meistens Dienstag trifft sich in der JUP! eine Gruppe Menschen, die Kontakt mit Bewohner_Innen des Asylbewerberheims aufbauen und Unterstützungsarbeit leisten möchten.

Jeden Mittwoch um 19 Uhr finden sich ein paar von uns zusammen, um im Inihaus, dem Jugendtreff hier im Haus, den Thresen zu schmeißen. Queerfeminismus ist hier das Überthema, zu dem Vorträge, Filme, Bastelabende und Infomaterial organisiert werden.

Jeden Sonntag ab 15:30 ist das Atelier für Alle geöffnet, es kann jede_r vorbeikommen und malen, zeichnen, nähen, Linoldruck machen,…

Neuer Blog! – New Blog!

Es gibt wieder einen JUP!- Blog, auf dem wir versuchen wollen, euch auf dem Laufenden zu halten, was (nicht nur unsere) Aktionen, Vorträge, Demos, Workshops, Treffen, … angeht.
Außerdem ist es uns wichtig, auch außerhalb von facebook präsent zu sein, um auch für diejenigen, die sich dort (zurecht!) keine Seite eingerichtet haben, erreichbar zu sein.
Wir freuen uns über Kommentare, Kritik, Verlinkungen, Anregungen und Infos über kommende Veranstaltungen!

There’s a JUP! blog again! Here, we want to try to keep you up to date when it comes to (not only our) actions, presentations, demonstrations, work shops, meetings, …
Besides that, it is important for us to have a platform outside facebook, where people who don‘t (want to) have a fb-page have the possibility to read about and criticise our activities.
We‘d be happy about comments, critics, links, ideas and infos about upcoming events!